30
Nov
2016

Produkttest BDSMstore: Mystim Thin Finn

Heute teste ich den Thin Finn von Mystim – einen Harnröhrendilator (oder korrekterweise lateinisch abgeleitet von Dilatator = Erweiterer, Verbreiterer) mit Elektrostimulation. Es geht nämlich weiter mit:

Lisa möchte möglichst alles über Zusatzspielzeuge für den Mystim Tension Lover erfahren und ausprobieren!

Damit habe ich garantiert noch eine Weile zu tun, aber Spielen für die Wissenschaft ist auch einfach zu geil. 😉

 

Der erste Eindruck des Mystim Thin Finn

Da ist sie wieder, die schöne Verpackung der Mystim Produkte, die so gut zu meiner Tapete passt. Ich mag diese stilvoll „schwarz in schwarz gemusterte Schachtel“ mit einem glänzenden Spielzeug aus Metall. Die Verpackung ist 29x13x5 cm groß und zweckmäßig.

Auf der Rückseite befindet sich eine kurze Beschreibung zum Thin Finn. Ich persönlich finde ja, dass sich Thin Finn ein bisschen anhört, wie der Name eines IKEA Regals. Andererseits passt der dünne Finn ja durchaus zum Produkt: schlank, maskulin, modern und glatt poliert.

Und ausgepackt? Ausgepackt sieht der Inhalt dann so aus:

Der Thin Finn mit Anschlusskabel für den Mystim Tension Lover, eine kurze Beschreibung und auch hier wieder (wie beim Mighty Merlin – siehe auch Produkttest BDSMstore: Mystim Mighty Merlin) ein Probepäckchen Gleitgel und ein Probepäckchen Leitgel.

Ich hätte mir hier eigentlich statt eines gewöhnlichen Gleit- oder Leitgels ein spezielles und steriles Gleitgel in einer Spritze für die Harnröhre gewünscht. Da gibt es beispielsweise Endosgel, Lubricano oder Instillagel. Aber das ist nicht so schlimm, denn ich habe das für Harnröhrenspiele immer vorrätig.

Hier nochmal der Thin Finn in Nahaufnahme. Er ist 25 cm lang und damit auch durchaus für – äh – längere Schwänze geeignet.

Sein Durchmesser liegt bei ca. 8 mm, wodurch er damit dann auch durchaus für schmale Harnröhren geeignet ist. Die meisten Harnröhrenvibratoren haben einen Durchmesser von 9-10 mm.

Das Ende des Thin Finn ist abgerundet, was die Verletzungsgefahr reduziert, er ist schön glatt und aus medizinischem Aluminium gefertigt.

Damit erfüllt er absolut meine Ansprüche an Material und Verarbeitung!

 

Der Selbsttest

Ja, der Selbsttest entfällt, meine Lieben. Ich mache ja viel mit, aber bei Harnröhrenspielen bin ich echt raus. Nicht einmal für die Wissenschaft. 😉

 

Die Anwendung

Auch hier sage ich gleich: Bilder bekommt ihr keine zu sehen. Ich würde Euch ja gerne beweisen, wie hübsch der Thin Finn meine Spielpartner gerockt hat, aber der Jugendschutz hat (verständlicherweise) etwas gegen nackte und erigierte Geschlechtsteile.

Der Spielbeginn war für meine Bottoms ein bisschen angstbesetzt, denn Strom in der Harnröhre klingt ja auch erst einmal etwas gewöhnungsbedürftig. Das hat sich dann aber sehr schnell verloren, der Thin Finn überzeugt durch umgehende lustvolle Stimulation.

Es ist jedoch wichtig, dass ihr gleichmäßig agiert und der Dilatator immer gleichmäßig Kontakt zur Haut hat. Es macht nämlich Sinn, den Thin Finn nicht zu schnell in der Harnröhre auf und ab zu bewegen. In dem Fall kommt es dazu, dass er zeitweise nur an einer kleinen Stelle Kontakt zur Haut hat. Das wiederum bewirkt dann die Konzentration der Stromwirkung auf diese eine kleine Stelle. Das kann sich dann sehr unangenehm anfühlen, ähnlich wie ein kurzer und plötzlicher Stromschlag.

Achtet deshalb darauf, den Dilatator einzuführen und lieber den Schwanz um den Dilatator herum zu bewegen und andersrum. Denn dann löst er wirklich wundervoll kribbelnde, pulsierende und aufregende Stimulationen aus.

Natürlich kann man diese auch verschärfen, wenn man(n) denn möchte. Das Stromgerät hat ja genug Power, um es auch durchaus in schmerzhafte und schwindelerregende Intensität zu treiben. Liegt ganz bei euch…

 

Meine Bewertung

Ich mag den Thin Finn und ich mag, was ich damit anstellen kann. Sein Design gefällt mir ebenso, wie seine hochwertige Verarbeitung und durch mich steuerbare Wirkung. Von einem leisen Kribbeln bis hin zu richtig Aua ist alles mach- und regulierbar.

Ein tolles neues Spielzeug, bei dem man allerdings ein bisschen konzentriert agieren sollte, damit es nicht plötzlich unangenehm wird.

Und ich freue mich schon jetzt darauf, den Thin Finn weiter zum Einsatz zu bringen und meine Bottoms gepflegt in den Wahnsinn zu treiben. Natürlich nur für den Moment. 😉


 

Den Mystim Thin Finn findet Ihr HIER.
Passend dazu: Endosgel, Lubricano oder Instillagel

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