3
Feb
2017
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Atemkontrolle und -reduktion – HOM oder HOME

Der Begriff HOM beschreibt eine Technik von Atemkontrollspielen und bedeutet Hand Over Mouth. Auch bekannt ist diese Spielart unter HOME, was für Hand Over Mouth Exercise steht. Exercise steht dabei für die Ausübung der Praktik.

Was das nun genau bedeutet, brauche ich vermutlich nicht zu erklären, aber ich tue es dennoch. 😉

HOM oder HOME

Bei Atemkontrollspielen mittels HOM oder HOME verschließt der aktive Spielpartner mit der Hand den Mund des Bottoms. Oft wird auch die Nase gleich mit verschlossen. Die Hand wird also mit leichtem Druck flach auf den Mund gelegt und gleichzeitig mit dem Daumen und seitlichen Zeigefinger die Nase zugedrückt.

Dabei ist es wichtig, die Nase nicht allzu sehr zu verbiegen, denn das ist recht unangenehm und tut weh. Das wäre jetzt zwar eigentlich nicht superdramatisch, aber er würde doch ziemlich vom eigentlichen Ziel, nämlich der Atemreduktion, und auch der ruhigen Intensität dieser Spielart ablenken.

…diese Technik ist direkt, persönlich und benötigt keine Hilfsmittel.

Für mich persönlich ist HOM eine der schönsten Praktiken der Atemkontrolle. Diese Technik ist direkt, persönlich und benötigt keine Hilfsmittel. Ich nehme Dir die Luft mit meinen Händen. Nothing more. Bei dieser Spielart ist es auch möglich, meinem Gegenüber in die Augen zu schauen, was ich sehr genieße und meinen Spielpartner auf mich bezieht.

Außerdem ist HOM relativ unproblematisch in der Durchführung, da ich meine Hand einfach wegnehmen kann. Und das tue ich, wenn ich das möchte oder der Ansicht bin, dass mein Gegenüber jetzt Luft benötigt.

In meinen bisherigen Blogs Atemkontrolle und -reduktion – Allgemeines, Atemkontrolle und -reduktion – Gefahren sowie Atemkontrolle und -reduktion – auf Befehl erfahrt ihr noch ein bisschen mehr rund um die Thematik. Und ich bin auch noch lange nicht fertig. 😉

In folgenden Blogs könnt ihr, wenn ihr möchtet, noch etwas über Atemkontrollspiele durch Facesitting, Masken, Bagging, Würgespiele und Abdrücken der Luftröhre oder Halsschlagader erfahren.

Ich möchte aber dennoch nicht unerwähnt lassen, dass ich es als sinnvoll erachte, diese Praktiken (wie generell viele Praktiken im BDSM) tatsächlich auch zu erlernen und nicht einfach „drauf los“ zu machen.

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