7
Jun
2017
50

Produkttest BDSMstore: Mademoiselle Massagestab in Pink

Heute teste ich im Produkttest einen wunderschönen wieder aufladbaren Mademoiselle Massagestab in Pink – aus der Closet Collection im BDSMstore.

Eigentlich wollte ich ja mit dem letzten Test des Doxy Massager XXL meine große Testreihe der Wandvibratoren abschließen, aber irgendwie gibt es immer so neue und hübsche Wand Vibratoren, dass ich einfach nicht anders konnte.

Dank der offensichtlich sehr geschickten Einkäufer im BDSMstore habe ich schon wieder ein paar neue Wand Vibratoren entdeckt, die derartig neu und hübsch daher kommen, dass es mich in den Fingern juckt, sie alle zu testen. Denn wenn ich schon eine richtige Testreihe abziehe, dann eben auch richtig, oder?

Außerdem – seid mir nicht böse – er war einfach so hübsch. Und pink. Was soll ich sagen? Ich bin ein Mädchen. 😉

 

Der Mademoiselle Massagestab in Pink aus der Closet Collection

Nachdem ich mich ein bisschen im Netz schlau gemacht habe, weiß ich nun auch ganz genau, warum ich dem Mademoiselle Massagestab aus der Closet Collection einfach nicht widerstehen konnte.

Ladys, ich erkläre es Euch in einfachen Worten. Der noch junge Hersteller Closet Collection aus den USA orientiert sich in seinem Design an unserer größten Schwäche: den Damenschuhen. Vermutlich hat das mein Unterbewusstsein derart getriggert, dass ich quasi willenlos gesteuert einfach sofort verfallen bin.

Aber hey, ein pinkfarbener Massagestab, der im Design auf Damenschuhe zurückfällt ist auch einfach zu geil, oder?

Und irgendwie sieht er auch noch so abgefahren aus, denn die Form ist nun wirklich ungewöhnlich. In der Beschreibung steht:

Der „C“-Bogen allerdings beinhaltet ein paar Geheimnisse. Das obere Ende des Bogens ist hart, geschaffen für die punktuelle Stimulation; das untere Ende des Bogens ist weich für ein weniger intensives Gefühlserlebnis. Diese „C“-Form entspricht den meisten Kurven des eigenen Körpers.

Und da steht auch:

Für vaginale, klitorale, Brustwarzen- und G-Punktspiele entwickelt – kann er auch als Vollkörper-Massagegerät eingesetzt werden.

Wie vaginal, klitoral und Brustwarzen gehen, weiß ich. Aber vielleicht entdecke ich ja endlich mal meinen sagenumwobenen und bisher nie auffindbaren G-Punkt?

Jaja, ich weiß, es gibt inzwischen viele Frauen, die auf ihren heißgeliebten G-Punkt und dessen Stimulation schwören, die squirten, was das Zeug hält und die nie wieder ohne ihn leben möchten. Und ich weiß auch, dass er 3-5 cm in der Pussy bauchwärts liegen soll, aber ich habe da in den letzten Jahren wirklich jeden Millimeter abgesucht und finde da bei mir nichts.

Bitte nicht falsch verstehen: ich habe ein sehr heißes, leidenschaftliches, gutes und völlig ungebremstes Triebverhalten und bin mit meiner Sexualität mehr als glücklich, aber trotzdem ist da einfach kein G-Punkt.

Und bis zum Beweis des Gegenteils halte ich den G-Punkt auch weiterhin bestenfalls für irgendwas, was eben nicht jede Frau hat, oder schlimmstenfalls für eine Erfindung der Sextoyindustrie. Mal so – mal so. Basta.

Aber vielleicht lehrt mich dieses hübsche pinkfarbene Teil ja das Gegenteil. Deshalb zurück zum Test.
Ein paar Fakten zum Mademoiselle Massagestab. Er ist pink und hübsch. Ach, das hatten wir schon?

Gut, dann hier die Maße:

  • Länge: 21cm
  • Einfuhrtiefe: 15 cm
  • Maximaler Durchmesser: 5,40 cm
  • Minimaler Durchmesser: 2,30 cm
  • Gewicht: 425 g

Jetzt wollt Ihr ihn aber sehen, oder?

 

Der erste Eindruck

Weil ich so eine verdammte Pedantin bin, erwähne ich trotzdem nochmal, dass das Paket des BDSMstore mit natürlich, wie immer und immer, ganz diskret und neutral verpackt, erreicht hat.

Jetzt aber raus mit dem Mademoiselle Vibrator! Also hübsch ist er und die Verpackung ist es auch. Gehe ich Euch langsam auf den Keks?

Aber er IST eben hübsch. Schaut selbst:

Das ist vorn.

Und das ist hinten.

Ziemlich pink? Das war vermutlich der Plan. 😉

Das ist der gesamte Inhalt: der Vibrator, ein Beiblättchen, was leider jedoch keine Bedienungsanleitung ist, ein schwarzes Toybag mit pinkfarbenen Schriftzug und das Ladekabel.

Aber Achtung: das Ladekabel hat einen US-Stecker – keinen EU-Stecker. Ich finde das aber nicht überdimensional schlimm, denn aufgeladen wird er einfach mittels Mini-USB – und so ein Kabel hat man ja irgendwie, oder?

Dass keine Bedienungsanleitung dabei ist, finde ich aber deutlich blöder. Jetzt muss ich mich mit den Druckknöpfen beschäftigen und erst mal rausfinden, wie was funktioniert.

Ich kann aber schon mal sagen, dass er sich sehr samtig und weich anfühlt. Und er riecht gut. Und er ist hübsch.

So sieht er von vorne aus. Und nein, die zwei silbernen Punkte sind NICHT die Druckknöpfe zur Bedienung, sondern das sind zwei kleine Metallmagnetdinger, auf die das Ladekabel einfach aufgeklickt wird, nämlich so:

 

Das Design und die Funktionen

Das Design ist schon ganz schön abgefahren. Ich vermute, entweder man mag es, oder eben nicht. Ich mag es sehr und zeige Euch deshalb noch mehr:

Hier sehr Ihr ihn von hinten und die zwei Wellen am unteren Ende bilden das Bedienfeld. Der Knopf ist der Mitte ist on/off, der obere Knopf reguliert die Vibration am oberen Ende des C-Bogens und der untere Knopf reguliert die Vibration am unteren Ende.

Die beiden Enden des C-Bogen sind, wie bereits erwähnt, unterschiedlich fest, denn das obere Ende ist starr und das untere Ende ist weich.

Der Madmoiselle ist deshalb gleich mit zwei Vibratoren ausgestattet, die sich getrennt steuern lassen. Ein Motor für das obere Ende und ein Motor für das untere Ende des Bogens. Und da gibt es dann jeweils 12 Programme – eine ganze Menge also.

Da ich persönlich pulsierende Programme überhaupt nicht leiden kann, sind mir die Programme völlig egal. Mich interessieren lediglich die verschiedenen Vibrationsstärken und das sind drei – soft, mittel und stark.

Der Vibrator ist aus Soft-Silikon, also ganz samtigen Material und wird mittels des USB-Kabels aufgeladen. Er ist wasserfest, natürlich frei von Weichmachern und geeignet für Gleitgele auf Wasserbasis.

 

Der Selbsttest – mit Pauken und Trompeten durchgefallen

Jetzt bin ich wirklich enttäuscht. Der Mademoiselle Vibrator aus der Closet Collection ist bei meinem Selbsttest mit Pauken und Trompeten durchgefallen. Und zwar so richtig!

Aber der Reihe nach. Erst habe ich den Vibrator in allen nur denkbaren Variationen als Auflegevibrator (Wand Vibrator) getestet. Und sorry. Die Vibration kommt lange nicht an das Gefühl der anderen Wand Vibratoren heran. Sie ist für mich persönlich einfach viel zu schwach und meine Hand hat vermutlich am Ende stärker vibriert, als meine Klitoris.

Und da ich ja gerne Zwangsorgasmen bei meinen Spielpartnerinnen erzeuge, ist dieser Vibrator dafür definitiv nicht geeignet.

Dann habe ich gedacht: okay, jetzt rocken wir meinen bisher unauffindbaren G-Punkt und führen den Vibrator ganz nach Plan 3-5 cm in die Pussy ein und drücken dabei die Spitze leicht bauchwärts.
Super Plan, allerdings ist der Kopf mit 5,4 cm (!) echt riesig. Also zumindest für meine Pussy ist das überhaupt nicht geeignet, denn ich habe ihn nicht mal rein bekommen. Die harte Spitze hat bei dem Versuch auch noch sackmäßig wehgetan und der hübsche Mademoiselle hat Glück gehabt, dass er nicht an der Wand gelandet ist.

Hübsch, aber blöd. Und das reicht mir nie – nicht bei Männern und nicht bei Vibratoren.

 

Die Anwendung

Erstmal ein paar hübsche Ansichten. Aber Euch ist natürlich klar, dass ich die Anwendung selbst aus jugendschutzrechtlichen Gründen nicht bildlich darstellen kann und möchte, oder?

Ja, hübsch ist der Vibrator. Und die Lady auch. 😉

Nun aber zum Ergebnis der Anwendung:

Hm, naja. Auch bei der Anwendung bei meiner Spielpartnerin hat er nicht wirklich gerockt. Die Vibration ist zwar stark genug, um klitoral zu stimulieren, hat aber auch in dem Fall nicht ausgereicht, um einen Orgasmus zu erreichen. Vielleicht hätte es ja mit viel Kopfkino und zusätzlicher Stimulation irgendwann noch geklappt, aber irgendwann hatten wir einfach keinen Bock mehr.

Bei meiner Spielpartnerin war der Vibrator einführbar, aber auch hier ist der Kopf immer noch ziemlich voluminös und der Fokus lag wohl eher auf dem Dehnungsreiz, als auf der G-Punkt-Stimulation. Denn den G-Punkt haben wir – trotz gründlicher Suche auch bei ihr bis jetzt nicht gefunden.

Ich sag´s ja: hübsch reicht einfach nicht, um eine Pussy richtig zu rocken.

Sie fühlte sich (bestenfalls) leicht stimuliert und somit haben wir dann den Produkttest mit dem Mademoiselle Vibrator beendet.

 

Mein Fazit

Meine persönliche Bewertung fällt diesmal nicht besonders gut aus. Ich gebe dem Mademoiselle Vibrator grade mal zwei Punkte.

Ein Punkt ist für sein hübsches Design. Und ein weiterer Punkt ist für sein samtiges Material und die gute Bedienbarkeit. Und das war es auch schon.

Das Preis-Leistungsverhältnis sehe ich auch eher schwierig, denn mit 94,95 € finde ich ihn nicht unbedingt preisgünstig. Das wäre völlig in Ordnung, wenn er dann tolle Dinge bewirken würde. Hat er aber nicht.

Vielleicht ist es ja bei Euch auch anders. Vielleicht steht Ihr auf eher sanfte Vibration oder 12 Vibrationsprogramme. Möglicherweise mögt Ihr auch extrem voluminöse Vibratorköpfe mit zwei Spitzen und es könnte ja sogar sein, dass Ihr einen G-Punkt habt und diesen damit fantastisch stimulieren könnt.

Ich kann das alles nicht. Und ich mag es auch nicht. Sorry.

Dafür weiß ich aber schon jetzt, dass ich ihn bei meinen Spielpartnern ganz bestimmt mal anal testen werde. Ich glaube nämlich, dass er für eine direkte Prostatastimulation wahrhaft grandios sein könnte.

Und wenn dem so sein sollte, schreibe ich es Euch in den nächsten Wochen. 😉


Den wieder aufladbaren Mademoiselle Massagestab in Pink aus der Closet Collection findet Ihr HIER.

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