16
Nov
2018
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Body Worship – eine Huldigung und Ehrerbietung

Body Worship bedeutet so viel wie „Verehrung oder Anbetung des Körpers“ und beschreibt eine Praktik, wie sie auf vielfältigste Art und Weise im BDSM zum Tragen kommt. Dabei geht es vor allem darum, dass das Bottom bestimmte Körperteile oder auch den gesamten Körper des/der Top verehrt, verwöhnt, bewundert oder anbetet.

Man könnte die Spielarten des Body Worship ebenfalls der Demütigung und Erniedrigung zuschreiben, denn die Verehrung findet dabei immer in einer dienenden und erniedrigten Haltung des Bottoms (z.B. kniend) statt. Häufig spielt Fetischismus hierbei ebenso eine wichtige Rolle, denn wenn ein Bottom ganz besonders auf bestimmte Körperteile oder Körperregionen abfährt, liegt es nahe, sich diesen in besonderer Weise zu nähern und zu widmen.

Es ist jedoch von großer Bedeutung, dass es ganz und gar nicht erwünscht ist, dass das Bottom sich quasi zu ihrer/seiner eigenen sexuellen Luststeigerung ergötzt, denn im Fokus steht das Wohl und der Genuss der/des Top.

 

Body Worship – was für Formen gibt es?

Das klassischste Beispiel ist hierbei sicherlich das „foot worship“, also die Fußverehrung. Es gibt aber ebenso andere Bereiche des Body Worship, wie beispielsweise ass worship (Po-Verehrung), cock worship (Schwanz Verehrung), slit worship (Pussy Verehrung), boob workship (Brust Verehrung) und muscle worship (Muskel Verehrung).

Hinzu kommen weitere genussvolle Praktiken, die ebenfalls zum Body Worship gehören (können), wie beispielsweise Zungenreinigung des Körpers, Badedienste, alle Arten von Lust- oder Leckdiensten, bei denen das Bottom jeden Millimeter des Körpers der/des Top/s mit der Zunge verwöhnt. Von wohltuenden Massagen mit duftenden Ölen, hingebungsvoller Körperreinigung, Körperpflege mit Lotionen und Cremes bis hin zu reiner Anbetung durch Betrachtung sind sehr viele Spielformen und Praktiken unter diesem Begriff zusammengefasst.

Auf welche Art ein/e Top gewillt ist, sich dabei berühren, streicheln, massieren, küssen, lecken oder auch stimulieren zu lassen, variiert stark und hängt natürlich im Wesentlichen von der Beziehung zwischen Top und Bottom ab.

Im Hintergrund des Body Worship steht psychologisch jedoch immer die Verehrung der/des Top/s, die Anbetung des begehrten dominanten Körpers und die hingebende Huldigung des Bottoms.

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