9
Jan
2019
44

Produkttest BDSMstore: Zolo Blowpro Masturbator

Nach der erst kürzlich so tollen Erfahrung mit dem Tenga Flip Zero (siehe Produkttest BDSMstore: Tenga Flip Zero Schwarz – Strong Edition) teste ich heute einen weiteren Masturbator für Männer für Euch, nämlich den Zolo Blowpro aus dem BDSMstore.

Der Zolo Blowpro ist mir ebenfalls durch sein sehr futuristisches Design aufgefallen – er ist strahlend blau, irgendwelche Kugeln mache bestimmt irgendwelche tollen Stimulationsdinge und ein Masturbator, der automatisch so wirkt, als ob man(n) oral verwöhnt wird, klingt einfach nach einer ziemlich guten Idee, oder?

Der Zolo Blowpro

Der Blowpro verwöhnt laut Beschreibung mit einem naturgetreuen Blowjobgefühl. Er arbeitet automatisch, wird mit einer schnurgebundenen Fernbedienung und Batterien betrieben, die dann 2 Reihen von Perlen auf und ab bewegen. Der Masturbator hat eine mundförmige Öffnung mit weichen stahlblauen Lippen. Sieht schon ganz schön abgefahren aus, das Ding!

Die Beschreibung verspricht:

  • eine ultrarealistisch gerippte Struktur der Stimulationshülse mit realistischen Lippen
  • intensives Stimulationsvergnügen durch dynamische Massageperlen
  • eine einfache Bedienung mit LED Anzeige
  • eine Slip & Slide Innenseite aus weichem Hülsenmaterial
  • eine harte Außenhülle verhindert versehentliche Beschädigung des Masturbators
  • eine leichte Reinigung des Masturbators

Der Blowpro ist aus phthalatfreien und körperfreundlichen Materialien hergestellt und benötigt 4 AAA-Batterien, die nicht im Lieferumfang enthalten sind. Dafür sind aber zusätzlich ein Toybag aus Neopren und 3 Cockringe aus Silikon enthalten.

Okay. Der muss es jetzt sein!

Der erste Eindruck

Hossa, da war ich aber erstaunt, als heute das Paket des BDSMstore ankam (natürlich ganz diskret verpackt), denn der Zolo Blowpro ist nicht gerade klein.

Die Maße der Verpackung lauten:

  • Höhe: 33 cm
  • Breite: 15 cm
  • Tiefe: 15 cm

Aber gut, ich habe gar nichts dagegen. Ein großes Ding für ganz viel Lust!

Auch beim Auspacken war ich durchaus ein kleines bisschen beeindruckt, denn der Blowpro ist nicht nur groß, sondern auch spannend im Design.

Aber schaut selbst, denn so sieht die Verpackung von vorne aus:

Hinten auf der Verpackung ist nochmal eine kurze Beschreibung neben dem Bild:

Seitlich findet sich auch nochmal ein Bild mit der „Reisetasche aus Neopren für diskrete Aufbewahrung“ und den drei mitgelieferten Cockringen aus Silikon „für ein individuelles Erlebnis und gesteigertes Vergnügen“:

Die Beschreibungen auf der Rückseite habe ich für Euch natürlich vergrößert:

Nachdem ich die Pappe entfernt habe, kommt ein ziemlich schickes Kästchen zum Vorschein. Wenn Ihr genau hinschaut, sehr Ihr auch den Schriftzug „Blowpro“, den ich leider nicht ganz perfekt fotografieren konnte:

Schon ziemlich schick in blau und mint, oder? Also ich mag die Verpackung!

Und wenn ich das Kästchen öffne, kommt er auch schon zum Vorschein – zudem hygienisch in Folie verpackt:

Hier ein Bild mit dem Toybag, dem Blowpro und der Fernbedienung (noch immer fein hygienisch verpackt):

Aber jetzt mache ich ihn Euch nackt und pur und ohne Schutzkappe (beachtet bitte die Lippen):

Sieht schon irgendwie krass und stylisch aus für einen Masturbator, oder?

Das Design und die Funktionen

Tja, das Design habt Ihr ja nun selbst hautnah mitbekommen. Ich finde es schick. Abgefahren, ungewöhnlich, futuristisch – aber schick.

Ich kann mir noch nicht so ganz erschließen, was der Blowpro denn jetzt genau macht. Ich weiß, dass sich die Kugeln auf und ab bewegen sollen. Drehen sie sich dabei?

Die Öffnung mit den blauen Lippen finde ich persönlich ein bisschen groß – die Öffnung ist 3,5cm breit und 2,5cm hoch. Aber vielleicht saugt sich der Blowpro, ähnlich wie der Tenga Flip Zero, am Schwanz ein bisschen fest, indem er in Betrieb einen Unterdruck erzeugt?

Die Maße des Zylinders lauten:

  • Außendurchmesser: 8,5 cm
  • Innendurchmesser: ca. 3,5-4 cm
  • Höhe: 21,5 cm

Und wie man ihn danach reinigt und ob ich den auseinander bauen kann, habe ich auch noch nicht ganz gerafft, aber das kommt sicher noch.

Die Funktion ist denkbar einfach: Gleitgel rein, Ding rein und mit der Fernbedienung einschalten. Es gibt 3 Geschwindigkeitsstufen und 4 Programme mit Stimulationsmodi.

Ich bin jedenfalls ziemlich gespannt ;).

Der Selbsttest

Äh. Kein Schwanz, kein Selbsttest. Bedauerlich echt! In solchen Momenten hätte ich schrecklich gern für einen Tag mal einen Schwanz, um ihn überall rein zu stecken. In dem Fall in den Blowpro.

Die Anwendung

Aus jugendschutzrechtlichen Gründen kann, werde und möchte ich Euch keine Bilder von der Anwendung zeigen, aber ich nehme mal vorweg:

„Erstens kommt es anders und zweitens, als man denkt.“

Ich habe den Blowpro mit zwei meiner Lieblingsbottoms getestet und bin jetzt wirklich enttäuscht. Beide Männer sind nicht grade schlecht bestückt, aber die Öffnung ist einfach viel zu weit im Durchmesser. Selbst mit einer schönen Erektion, die ich erst einmal erzeugen musste, stimuliert der Blowpro nicht besonders intensiv. Sie haben zwar beide ein bisschen was gespürt, aber die Erregung kam dann doch eher vom „Drumherum“ und nicht vom Blowpro.

Außerdem hat der Blowpro ein ziemlich krasses Geräusch. Zumindest empfinde ich es als laut und nervig. Er rattert munter vor sich hin, während sich die Kugeln auf und ab bewegen. Und mehr passiert eigentlich auch nicht. Die Kugeln rattern auf und ab. Punkt. Sie drehen sich auch nicht und dadurch, dass die Öffnung so weit ist und sich da auch nichts festnuckelt, ist es bestenfalls ein leichtes Streicheln. Bestenfalls.

Okay, vielleicht liegt es ja an den Jungs? Kann sein, denn sie sind durchaus mehr Stimulation gewohnt. Aber beide mögen es durchaus auch mal zart und liebevoll, aber das war noch unter „zart und liebevoll“.

Eine Bedienungsanleitung habe ich auch nicht gefunden, um nachlesen zu können, ob ich vielleicht doch irgendetwas falsch mache. Lediglich ein kleines Heftchen mit der Abbildung des Blowpros und den Beschreibungen, die ja auch bereits auf der (sehr schönen) Verpackung zu finden sind. Okay, viel zu „bedienen“ oder zu raffen gibt es da eigentlich nicht.

Anders ausgedrückt: Das war kein Sturm der Lust und Erregung, sondern eher ein sehr laues Lüftchen.

Und zu guter Letzt die Reinigung. Ähm. Ich wollte es waschen. Oder desinfizieren. Auf jeden Fall irgendwas machen, um es sauber zu machen. Auch, wenn es nicht wirklich zu „Flüssigkeit“ im Blowpro gekommen ist, so ist ja zumindest das Gleitgel drin und das wollte ich wieder sauber haben.

Ich habe dann versucht, die blaue Silikonhülle aus dem Blowpro raus zu nehmen und bin jetzt nicht sicher, ob ich es bei diesem Versuch nicht sogar kaputt gemacht habe. Das ging irgendwie so gar nicht fluffig. Da aber in der Bedienungsanleitung nur steht „leicht zu reinigen und zu waschen“, habe ich auch gar keine Ahnung, WIE ich das machen sollte? Ich habe es dann einfach vorsichtig rausgenommen und gewaschen und dann irgendwie wieder reingebastelt. Es funktioniert auch noch. Aber ganz ehrlich: ob ich es jemals wieder auspacke, steht echt in den Sternen.

Jetzt bin ich traurig. Das war nix.

Mein Fazit

Der Zolo Blowpro sieht gigantisch aus. Er ist groß, futuristisch im Design, erstrahlt in leuchtendem Blau und ist einfach ziemlich beeindruckend.

Leider ist er das – nach meinem persönlichen Geschmack – in der Funktion überhaupt nicht. Die Öffnung ist deutlich zu groß für durchschnittlich gebaute Männer und damit wirkt die Stimulation viel zu schwach.

Außerdem ist sein Betriebsgeräusch recht laut und störend. In der gewollt lustvollen Situation hat das auf mich und meine Bottoms eher abturnend gewirkt.

Und last but not least hat sich die Reinigung als schwierige Aufgabe dargestellt, was ich (als bekennende Hygienefanatikerin) auch nicht besonders positiv empfinde.

Okay, das Preisleistungsverhältnis ist erträglich, denn mit unter 100.-€ ist er nicht allzu teuer. Aber irgendwie ist doch dann trotzdem jeder Euro zu viel, oder?

Von mir gibt es aus diesem Grund einen einzigen Punkt für das coole Design und die schöne Verpackung.


Den Zolo Blowpro findet Ihr HIER (bitte klicken).

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