20
Jun
2019
44

Produkttest BDSMstore: Tenga – Flip Hole Rot

Heute teste ich für Euch den Tenga Flip Hole Rot aus dem BDSMstore, einen futuristischen Masturbator für Männer. Nachdem ich im September 2018 den Tenga Flip Zero Schwarz – Strong Edition (s. Blog Produkttest BDSMstore: Tenga Flip Zero Schwarz – Strong Edition) getestet habe, ist mein Lieblingszuckerstück ein bekennender Tenga Fan.

Danach habe ich noch einige andere Masturbatoren an meinen Bottoms getestet und es waren auch ganz nette dabei. Aber derartig gerockt wie der Tenga hat keiner. Und deshalb kommt heute mal ein neuer und anderer Tenga auf den Prüftisch, nämlich der Tenga Flip Hole Rot.

Als Frau bin ich äußerst gespannt darauf, ob Man(n) die Unterschiede in Textur und Struktur am Schw*** auch tatsächlich spürt oder ob das alles im Prinzip die gleiche Suppe ist. In der Tat ist der erste Tenga bis heute noch super, wirkt, funktioniert und ist auch alles andere als langweilig. Kann er also überhaupt noch getoppt werden?

Hinzu kommt, dass ich doch so liebend gern mit der Erregung, Lust und Gier meiner Bottoms spiele. Aus diesem Grund wird es wohl eine ewige Suche nach dem besten, aufregendsten, abgefahrensten und effektivsten Wand Vibrator, Womanizer oder Masturbartor sein.

Und irgendwann mit 70 werde ich dann Fachfrau für Wand Vibratoren und Masturbatoren – auch Frau muss Ziele im Leben haben ;-).

Der Tenga Flip Hole Rot

Jeder Tenga Masturbator hat ein sehr komplexes Inneres und jeder Zentimeter davon hat eine spezielle eigene Funktion.

Der innere Aufbau des Tenga Flip Hole Rot ist auf diesem Bild des Herstellers schön zu erkennen:

Wie Ihr seht, gibt es feste Strukturen (Firm Strokers), die um die Basis herum angeordnet sind und für ein definiertes und bürstendes Streichgefühl sorgen sollen.

Dann gibt es eine Wellenzone (Rippling Zone), in der sich drei fächerförmige Strukturen entlang der Eichel bewegen.

Die Bürstenkante (Brushing Edge) provoziert mit vielen diagonalen Rippen die Spitze des Penis und im Bereich der Gentle Strokers reiben sich mehrere Rippen besonders beim Einführen am Penis entlang.

Öhm. Ob man das als Mann sooo genau spürt? Keine Ahnung. Ich denke eher nicht. Aber das ist zumindest der Plan von Tenga.

Ein hübsches Schaubild zur generellen Benutzung war auch noch dabei:

Schiebeklappe abmachen, Tenga öffnen, Gleitgel rein, Schiebeklappe anders herum wieder drauf schieben, einführen und genießen.

Das ist einfach, nicht wahr? Dann schnappe ich mir jetzt mal das Paket! 

Der erste Eindruck

Wie immer war das Paket des BDSMstore nach wenigen Tagen und in ganz diskreter Weise bei mir zu Hause. Und jetzt packe ich es mit Euch aus.

Darf ich vorstellen? Der Tenga Flip Hole Rot in seiner Verpackung von vorne:

Seitlich auf der Verpackung befindet sich ein Schaubild zu den Euch bereits bekannten inneren Strukturen:

Hinten auf der Verpackung ist ein kleiner Produkttext:

…den ich Euch natürlich vergrößert habe:

Nicht für den Geschlechtsverkehr verwenden? Wie jetzt? Den Tenga in eine Frau reinbasteln und dann einführen? Lustig.

Und auf der anderen Seite ist eine Abbildung mit weiteren Tenga Masturbatoren:

Macht man den Karton ab, kommt einfach nur eine kleine weiße Verpackung zum Vorschein:

Und öffnet man diese, dann ist er auch schon da: der Tenga Flip Hole rot mit kurzer Bedienungsanleitung und zwei Päckchen Tenga-Gleitgel:

Hier nochmal frontal mit seinen 3 Knöpfen:

Seitlich kann man – wie eine Art Gleitarme – eine Schiebeklappe entfernen, um den Tenga vollständig zu öffnen:

Und vollständig geöffnet sieht er dann so aus:

Hier nochmal die eine Seite in Nahaufnahme:

Und hier die andere Seite:

Nach der Nutzung und Reinigung des Tengas kann man ihn dann auch auf die Schiebeklappe geöffnet zum Trocknen aufstellen:

Die Nutzung und Anwendung ist also wirklich mehr als leicht – da habe ja nicht einmal ich technische Schwierigkeiten (und das heißt schon was).

Ich finde den Tenga Flip Hole Rot hübsch, praktikabel und hochwertig. Es sieht zwar alles mega progressiv und spacig aus, aber wenn die Bedienung dann so denkbar einfach ist, habe ich gar nichts dagegen – im Gegenteil. Verrücktes und abgefahrenes rotes schickes Teil. That´s it.

Das Design und die Funktionen 

Zum Design muss ich ja nicht mehr viel sagen, aber Ihr habt Euch bestimmt gefragt, wofür die 3 großen Knöpfe sind, oder?

Und auch dazu gibt es ein feines Schaubild vom Hersteller:

Und natürlich übersetze ich das auch halbwegs. Die drei Knöpfe sollen das Tenga Erlebnis zusätzlich verbessern, denn das „Einhand-Bedienfeld“ dient der punktgenauen Stimulation während des wi******.

Der mittlere Knopf drückt eingeschlossene Luft heraus, um den Vakuumdruck zu erhöhen. Der untere Knopf verstärkt den Druck beim Einführen des Penis in den Tenga und der obere Knopf leitet eine angenehme Stimulation an die Spitze des Geräts.

Klingt sinnig und lustvoll, wenn man da ein bisschen Vakuum erzeugen und Druck erhöhen kann. Das teste ich dann nachher gleich. Aber zuerst noch die Maße für Euch:

  • Höhe: 17,5 cm
  • Breite: 8,5 cm
  • Tiefe: 6,9 cm
  • Einführtiefe: 15 cm
  • Einführweite: ca. 4,5 cm
  • Gewicht: 516 Gramm
  • Gleitmittel: alle Gleitmittel auf Wasserbasis sind geeignet
  • Material: Thermoplastisches Elastomer (wasserfest, ohne Weichmacher)

Der Selbsttest

Ähm. Muss ich nix zu sagen, oder? Keine Arme, keine Kekse. Kein Schwa**, kein Tenga.

Die Anwendung

Zur Anwendung habe ich mir dieses Mal auch etwas Besonderes ausgedacht und habe den Tenga Flip Hole Rot einfach zu einer Party mitgeschleift, um ihn gleich an mehreren freiwilligen Bottoms zu testen.

Und um Euch nicht gleich mit Fragezeichen im Gesicht zu sehen: ja, das kann man auch unter hygienischen Gesichtspunkten problemlos tun. Der Tenga lässt sich nämlich vollständig öffnen, so dass ich ihn nach jeder Nutzung vollständig waschen und danach desinfizieren konnte, ohne dabei nur die geringsten Bedenken haben zu müssen. Das alleine ist schon ein Punkt, der für einen Masturbator absolut ungewöhnlich und megatoll ist!

Zur Anwendung selbst kann ich nur sagen, dass ich ihn in dieser Nacht gleich 5 Mal getestet habe und dabei – ähm – kein Auge trocken blieb. Aus jugendschutzrechtlichen Gründen kann ich Euch nicht bis ins Detail beschreiben, wie aufregend und erregend sein Einsatz war, aber ich kann Euch glaubhaft versichern, dass auch der Tenga Flip Hole Rot jeden Cent wert ist!

Mein Lieblingszuckerstück war auch mit von der Partie und er kannte ja auch bereits den Tenga Flip Zero Schwarz – Strong Edition. Somit ist es auch möglich gewesen, einen Vergleich zwischen den beiden Tengas zu ziehen, was wiederum meine Frage beantwortet hat, ob die Unterschiede überhaupt so deutlich spürbar sind: JA, sind sie.

Der Tenga Flip Hole Rot fühlt sich z.B. deutlich enger an und ist in seiner Struktur dichter und fester. Natürlich spürt auch er nicht die exakten Riffel – aber es ist eben a n d e r s.

Mein Fazit

Der Tenga Flip Hole Rot ist ein weiterer sehr gelungener Masturbator aus dem Hause Tenga!

Erstaunlicherweise sind die Unterschiede in der Textur und Struktur der verschiedene Tenga Masturbatoren deutlich spürbar. Also auch, wenn Ihr bereits stolze Besitzer eines Tengas seid, macht es also durchaus Sinn, mal einen anderen auszuprobieren.

Die Verarbeitung des Tengas ist hochwertig, die Reinigung mehr als komfortabel und sein Design futuristisch spacig. Wie auch beim ersten Tenga ist sein Gewicht mit 516 Gramm ein bisschen gewöhnungsbedürftig, aber wenn etwas SO GUT wirkt, darf es auch ruhig etwas schwerer sein.

Das Preisleistungsverhältnis ist mit 97,95 € in meinen Augen stimmig, denn es ist zwar kein günstiges, aber dafür eben ein sehr gutes Produkt.

Ich selbst nutze den Tenga nicht so oft aktiv an meinen männlichen Bottoms, aber sie tun es dafür selbst, sobald ich mich nur umgedreht habe (und sie meine Erlaubnis haben). Es ist also ein wirklich schöner Lust-Ersatz, wenn ich nicht da bin ;).

Von mir gibt es deshalb ein zweites Mal für ein Produkt aus dem Hause Tenga die volle Punktzahl und ein Augenzwinkern!


Den Tenga – Flip Hole Rot findet Ihr HIER (bitte klicken).

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