29
Mrz
2020
145

Produkttest BDSMstore: Power-Bator Masturbator

Weil es so schön war und weil immer noch Covid-19 über die Welt herrscht und weil Männer ja auch ein bisschen Spaß brauchen, schiebe ich gleich noch einen Produkttest hinterher, nämlich den Power-Bator Masturbator (gefunden auf BDSMstore.de).

Jetzt fragt mich aber bitte nicht, wie ich genau auf dieses ominöse Teil gekommen bin. Ich habe nämlich einfach zu meinem (männlichen) Zuckerstück gesagt: „Los, such jetzt etwas aus, was der männlichen Befriedigung dient und Dir Spaß machen könnte.“ Er war natürlich völlig überfordert, ob der Massen an Angeboten und natürlich dem damit verbundenen fehlenden Wissen um die Funktionen und Wirkungsweisen von Masturbatoren.

Klar, die Produkte von Tenga, die ich bereits getestet habe, die kennt (und mag!) er (s. Produkttest BDSMstore: Tenga Flip Zero Schwarz – Strong Edition, Produkttest BDSMstore: Tenga – Flip Hole Rot, Produkttest BDSMstore: Tenga – Flip Orb Masturbator).

Außerdem kenne ich durch meine Produkttest mit meinen anderen Lieblingsmenschen und Bottoms folgende Masturbatoren für Männer:

Produkttest BDSMstore: Nalone Oxxy Masturbator – pink
Produkttest BDSMstore: Zolo Blowpro Masturbator

Um aber wirklich auch hier zur „Fachfrau“ zu werden, braucht es aber noch viel viel mehr Erfahrungshintergrund! Und irgendwie werden grade Masturbatoren für Männer immer trickreicher, spaciger und abgedrehter. Finde ich zumindest.

Und weil grade jetzt auch viele Männer allein zu Hause sind und sich erotische Befriedigung ohne Sozialkontakte nun mal schwer erfüllen lässt und weil man in dem Wust aus Angeboten an Masturbatoren ebenso wenig schlau wird, wie aus den zahlreichen Angeboten von Wand Vibratoren und weil ich Lust darauf habe, mache ich das jetzt.

Basta.

Wollt Ihr?

Der Power-Bator Masturbator – CONTROL by Sir Richard’s

Der Power-Bator Masturbator sieht aus, wie eine lange und breite schwarze Höhle mit einem Saugfuß dran. Das verspricht dem gewillten Nutzer „freihändiges Vergnügen“ und das ist schon mal ein wichtiger Grund für mich gewesen, ihn auch testen zu wollen! Nicht immer haben Männer ja beim Wi*****die Händchen frei, um einen Masturbator halten zu können, nicht wahr? Die Bedienung von Porn, Chatkontakt o.ä. fordert da schließlich auch Tribut. Außerdem ist es in meinem Kopf auch sexyer, mir einen Mann vorzustellen, der grade kraftvoll in etwas hineinstößt, als immer nur die schlichte Fingerfummelei. Und als ich in der Beschreibung „7 kraftvolle Stoßmodi“ gelesen hatte, wollte ich ihn auch schon haben. Manchmal bedauere ich echt, dass ich nicht wenigstens für einen Tag…naja, Ihr wisst schon.

Zusätzlich hat er eine wärmende Funktion, was ich in meinem Kopf auch angenehm und anregend finde – eine warme schwarze Höhle.

Jetzt kommt aber der absolute Clou: das Ding hat eine „Dirty Talk“ Funktion und ich bin echt saumäßig gespannt, wie das funktioniert, was wer da sagt und ob das was taugt. Und bin auch zur Not absolut dazu bereit, dass dieser Produkttest in einem großen Lachflash endet!

Ich war also mit Zuckerstück und seiner Auswahl völlig eins. 😉

Der erste Eindruck des Power-Bators

Bereits ein paar Tage nach der Bestellung wartet mir heute mein Postbote – mit leichter Verzögerung durch DHL – mit einem ziemlich großen Paket auf. Sexspielzeug gegen Covid-19 Langeweile ist ein extrem guter Motivator und deshalb geht es auch direkt los!

So landet die Verpackung auf Eurem Tisch:

Und ja, die Verpackung wirkt nicht nur ziemlich groß, sie ist es auch! Die Maße sind HxBxT 33xm x 10,2 cm x  10,2 cm.

So sieht die Verpackung von hinten aus:

Und natürlich habe ich Euch Bilder und Text vergrößert fotografiert:

Ein bisschen frei übersetzt heißt das so viel wie:

„CONTROL hat ernsthafte Vorteile

Ausgestattet mit der Kraft CONTROL zu beeinflussen, bietet es Technologie, um die Masturbation zu verbessern und intime Erlebnisse zu steigern. Moderne Masturbation mit zeitgemäßem Design. Der CONTROL Power Bator bietet gleichzeitige oder getrennt steuerbare Funktionen: freihändiges Stoßen, wohltuende Wärme sowie Dirtytalk/Stöhnen. Der wiederaufladbare Motor bietet eine starke Leistung mit 7 intensiven Schubmodi, die ein individuelles Vergnügen ermöglichen. Die innere Hülle umgibt den Schaft mit geschmeidigen, provozierenden Texturen, um dieses kraftvolle Masturbationserlebnis zu verstärken.“

Naja, in meinen Weibchenohren klingt das irgendwie recht technisch und rational – keine Ahnung, aber der Text spricht mich irgendwie nicht an. Euch?

Hier die Bilder unter dem Text:

Da stehen dann nur noch mal die Features aufgelistet: High-Speed Stoßen, abnehmbare Hülle, einfache 3 Tasten Bedienung, strukturierter Griff, eine sexy Frauenstimme, die spricht und stöhnt, Lautsprecher und Kopfhörer, abnehmbarer Saugnapf und inkludierter Reiseschutz (Deckel).

Jetzt kommt die rechte Seite:

Und nochmal etwas vergrößert:

Hier steht dann die Gebrauchsanweisung, die ich Euch mal halbwegs zu übersetzen versuche:

Gebrauchsanweisung

Stoßen, Wärme und Klang können gleichzeitig oder unabhängig voneinander genutzt werden.

Stoßfunktion: Zum Aktivieren der Stoßfunktion drücken und halten Sie den mittleren Knopf für 3 Sekunden. Drücken Sie erneut den mittleren Knopf, um zwischen den 7 Schubmodi zu wechseln. Drücken und halten Sie den mittleren Knopf erneut 3 Sekunden lang gedrückt, um die Stoßfunktion auszuschalten.

Wärmefunktion: Um den Wärmemodus zu aktivieren, drücken Sie den rechten Knopf für 3 Sekunden. Es kann ein paar Minuten dauern, bis sich der Power-Bator auf Körpertemperatur aufgewärmt hat. Drücken und halten sie den rechten Knopf erneut für 3 Sekunden, um die Wärmefunktion auszuschalten.

Dirty Talk/Stöhnen: Und den Modus für Dirty Talk und Stöhnen zu aktivieren, drücken und halten Sie den linken Lautsprecherknopf für 3 Sekunden. Drücken Sie erneut den Lautsprecherknopf, um zwischen 3 Soundlevels zu wechseln. Drücken und halten sie den linken Knopf erneut für 3 Sekunden, um die Funktion für Dirty Talk und Stöhnen auszuschalten. Auf der Rückseite des Power-Bators befindet sich ein Lautsprecher für raumfüllenden Klang. Für ultimatives Eintauchen und Diskretion befindet sich auf der Rückseite des Power-Bators eine Audio-Buchse. Der Power-Bator ist mit den kostenlos mitgelieferten Ohrstöpseln sofort einsatzbereit.

Ladeanweisung

Ihr CONTROL Power-Bator ist bequem über USB aufladbar und wird mit einem Ladekabel geliefert. Er läuft ca. eine Stunde lang mit einer einzigen Ladung und benötigt ca. 90 Minuten zum vollständigen Aufladen. Für eine längere Lebensdauer werden Lithium-Ionen-Batterien empfohlen, bevor sie vollständig entladen sind.

Reinigungsanweisung

Ihre CONTROL Power-Bator-Hülle ist zur bequemen Reinigung abnehmbar. Die Reinigung einfach mit einem erfrischenden Toy-Cleaner und warmem Wasser durchführen. Bitte tauchen Sie nicht das komplette Kunststoffgehäuse unter Wasser. Falls gewünscht, verwenden Sie mit diesem Produkt ein Gleitgel auf Wasserbasis.“

So, Ihr Faulis, jetzt habe ich Euch alles brav übersetzt. 😉 Und immerhin weiß ich jetzt auch in Englisch und Deutsch, wie das Ding funktioniert.

Jetzt fehlt aber noch die linke Seite – here we go:

Und auch hier natürlich nochmal die Nahaufnahmen:

Hier werden nochmal die Features in Wort und Bild gezeigt. Seltsam, warum das tausendmal wiederholt werden muss? However.

Die Verpackung ist okay. Ein bisschen spacig in schwarz und blau – vermutlich damit man durch die Farbe gleich weiß: es ist für Jungs und nicht für Mädels. Das große Bild auf der Vorderseite zeigt schon deutlich, was ich da gleich rausholen werde und die Funktionen werden auf der Verpackung auch breit und ausführlich erläutert. Alles klärchen und alles schick.

Jetzt geht es ans Entblättern. Hier der gesamte Packungsinhalt:

Und nochmal – aber nackt:

Jetzt habe ich das Ding mal zusammengebaut inklusive Saugfuß und Kopfhören:

Dann eine Nahaufnahme für Euch vom – ähm – Eingang:

…ein Foto vom den Bedienungstasten:

…und eine Nahaufnahme vom Saugfuß, der Ladebuchse und der Audio-Buchse:

Power-Bator – die Funktionen und Maße

Noway, die Funktionen erkläre ich jetzt nicht nochmal. Ich halte Euch für klug und mündig und Ihr habt meine vorherigen Erläuterungen sicher aufmerksam gelesen.

Aber die Maße sage ich Euch natürlich noch:

  • Länge (ohne Saugfuß): 27,8 cm
  • Durchmesser: 8,7 cm
  • Einfuhrtiefe ca.: 12 cm
  • Gewicht: 521 Gramm

Der Selbsttest

Kein Schw… – kein Selbsttest. Just simple.

Die Anwendung

Also zuerst war es etwas schwierig, den Saugfuß stabil zu befestigen. An der Unterseite des Schreibtisches (Holz) hat es z.B. erst mal nicht gehalten. Aber an einer furnierten Oberfläche hat der Power-Bator dann auch stabil und felsenfest gehalten.

Die Stoßfunktion bedeutet, dass der Power-Bator selbst stößt, während der Mann ruhig in seinem Stuhl/Sessel sitzen kann. D.h. das Ding bewegt sich vor und zurück und das ist ziemlich schick, weil man(n) dabei die Hände frei hat. So ist es z.B. luxuriös möglich, währenddessen erotisch zu chatten oder auf dem Laptop Porns auszusuchen und sich zusätzlich anregen zu lassen. Das Geräusch, dass der Power-Bator dabei macht, hört sich ein kleines bisschen an, wie ein elektrischer Multizerkleinerer im Stoßmodus – allerdings nicht ganz so laut. Nach ein paar Minuten hat man sich daran gewöhnt und alles ist gut.

Die Wärmefunktion war für mein Zuckerstück nicht überdeutlich fühlbar, aber es war angenehm warm – eine kuschelige warme Höhle, die sich von ganz allein bewegt und stößt.

Der Sound ist ohne Kopfhörer absolut für den Ar***. Der Power-Bator hat ja selbst schon ein gewisses Geräuschlevel und da kommt der Sound aus dem Lautsprecher nicht gegen an. Ich saß 2 Meter entfernt und habe so gut wie nichts gehört. Mit den Kopfhörern ist es dann aber okay und auch deutlich intensiver. Eigentlich sind es ganz klassische Fuc*-Geräusche: eine Ische, die laut stöhnt und quietscht und die vehement fordert, jetzt richtig durchgef**** zu werden. Dabei ist die Kleine schon ein bisschen „schmutzig“ – also auch nicht schlecht.

Ich habe mein Zuckerstück heute Morgen um kurz nach 6 dazu aufgefordert, jetzt den Power-Bator in meinem Beisein zu testen. Er hatte noch keinen einzigen Kaffee, war noch etwas verschlafen und hatte vor allem eins: keinen Bock. Trotzdem hat der Power-Bator nach einigen Minuten des Ausprobierens zu einem durchaus „befriedigenden Erfolg“ geführt und DAS will ja dann schon was heißen! Und damit meine ich nicht befriedigend wie die Schulnote, sondern im Sinne von rundherum befriedigend.;-)

Achso, noch ein paar Worte zur Reinigung: die Reinigung ist in der Tat denkbar simpel und gleichzeitig auch hygienisch. Nach „getaner Arbeit“ entfernt man ganz einfach den Sleeve (= die Silikonhülle) aus dem Gerät und wäscht sie am Waschbecken gründlich mit warmen Wasser und Seife/Toy Cleaner aus. Da man die Silikonöffnung gut dehnen kann, ist das ohne Gefummel möglich. Danach kann man auch alles hübsch desinfizieren, wenn man (wie ich) ein klitzekleiner Hygienefreak ist. Perfekt!

Mein Fazit über den Power-Bator Masturbator – CONTROL by Sir Richard’s

Cooles Teil, der Power-Bator! Erst hat er mich – zugegebenermaßen – etwas verunsichert mit seinen Funktionen, seiner Größe, seinem Gewicht und weil ich im Thema Masturbatoren einfach noch nicht so firm bin, wie ich es gerne wäre. Aber dann ging alles ganz schnell und einfach und ich hatte auch beim bloßen Zusehen schon eine ganze Menge Spaß!

Ich finde ihn mega, wenn man(n) z.B. gerne vor dem PC – äh – seinem Vergnügen nachgehen möchte (in welcher Form auch immer), weil das mit dem Power-Bator eben freihändig geht.

Ich finde es aber auch ganz amüsant, einen Mann auf einen Stuhl oder Sessel zu fixieren, ihn an einen (furnierten!) Tisch zu setzen und den Power-Bator seine Arbeit tun zu lassen. Ob jetzt beim gemütlichen Essen oder einfach zum Unterhaltungsprogramm, während man ihm kleine provokante Sauereien zuflüstert.

Oder man platziert ihn auf einer (BDSM)Party fixiert vor dem Geschehen und lässt ihn dem wilden Treiben zusehen, während der Power-Bator tut, was er tut. Das könnte man dann auch noch mit Orgasmuskontrolle kombinieren, indem man ihn z.B. auffordert, nicht zu kommen. MUAH! Ich liebe solche Spiele!

Das Preisleistungsverhältnis finde ich mit 149,95 € nicht günstig, aber angemessen, denn ein guter Magic Wand oder Womanizer liegt auch in ähnlicher Preiskategorie.

Von mir bekommt der Power-Bator volle 5 Sternchen plus einen Zusatzstern, weil er der einzige Masturbator ist, den ich kenne, der freihändig funktioniert, stößt, stöhnt, wärmt und auch in seinem Ergebnis durchaus ein Happy End bereit hält!

*****


Den Power-Bator Masturbator findet Ihr HIER (bitte klicken).

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