6
Okt
2020

Produkttest BDSMstore: Tenga – Kristallblattmasturbator

Heute teste ich für Euch den Tenga Kristallblattmasturbator für Männer aus dem BDSMstore und bin schon mehr als gespannt auf dieses sehr seltsam anmutende Toy.

Nach meinem letzten Test des Fleshlight Masturbators für Männer (s. Produkttest BDSMstore: Masturbator Fleshlight Girls – Abella Danger Danger) war ich ja schon ein klitzekleines bisschen enttäuscht. Nicht schlimm enttäuscht oder verärgert, aber ich bin eben immer auf der Suche nach wirklich innovativen Neuerungen, abgefahrenen Kicks und aufregenden Erfindungen in der Welt der erotischen Spielzeuge. Und manche Toys sind zwar zweckdienlich und okay – aber eben nicht besonders überraschend oder „anders“. Klar kann nicht jedes Spielzeug umgehend den Atem stocken lassen oder in unbekannt erregende Dimensionen beamen, aber darauf zu hoffen ist ja wohl erlaubt. 😉

Von der Marke Tenga habe ich ja bereits einige Masturbatoren getestet und dieser Hersteller macht – optisch und funktional – schon ziemlich schräge Toys. Und schräg meine ich in diesem Fall positiv, denn der Kauf des ein oder anderen Tenga Masturbators brachte durchaus einige berauschende Erlebnisse mit sich.

Warum ich so weit aushole? Um Euch zu erklären, warum ich dieses Produkt bestellt habe, denn es sieht wirklich ziemlich – ähm – ungewöhnlich und komisch aus. Und um ehrlich zu sein, habe ich zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht die geringste Ahnung, wie das komische Teil funktioniert und was es tut. Aber ich werde es jetzt mit Euch gemeinsam herausfinden .

Der Tenga – Kristallblattmasturbator

What the f*** ist bitte ein Kristallblattmasturbator? Ich bin beim Stöbern im BDSMstore darüber gestolpert und es sieht aus, wie durchsichtiges Slime mit irgendwelchen schwarzen Kristallen drin. Oder irgendeine futuristische Glibbernahrung für Weltraumreisende. In der Artikelbeschreibung steht dann auch noch: „einzigartiger Masturbator mit schwebenden Elementen“. What?

Das einzige, was ich gerafft habe ist: es ist wohl irgendeine Art durchsichtiges Gel-Zeug, in dem (schwebende) Kunststoffteilchen zur Stimulation eingebracht sind. Und als Kind habe ich es geliebt, Slime überall hin zu klatschen und es zwischen meinen Finger wie bekloppt zu matschen. Und das in Kombination mit einem Masturbator für Erregung und Lust? Klingt genau nach der Art Spielzeug, die ich als Erwachsene lieben könnte. Was blieb mir da schon anderes übrig?

Der erste Eindruck

Bereits wenige Tage nach der Bestellung klingelte Mr. Postman und brachte mir – natürlich völlig diskret verpackt – das Päckchen aus dem BDSMstore.

Und jetzt möchte ich natürlich gerne auch endlich raffen, was ich da bestellt habe. Also auf geht´s!

So sieht der Kristallblattmasturbator von Tenga in seiner Verpackung von vorne aus:

Kann immer noch Nahrung für Weltraumreisende sein. Oder ein hübsches Exponat für´s Regal?

So sieht es von hinten aus:

Den Text habe ich natürlich für Euch vergrößert:

Entspannungsmittel. Der Begriff liegt mir ja so gar nicht. Der soll sich nicht entspannen – ganz im Gegenteil! Aber gut, gut. Der Begriff ist ja nicht neu – sei´s drum.

So sieht das Tenga-Kristallblatt-Entspannungsmittel ohne die Folie der Umverpackung aus. Also ich finde ja, es sieht deutlich mehr nach einer modernen Skulptur, als nach einem Masturbator aus:

Und so sieht es aus, nachdem ich die Plastikhülle abgenommen habe:

Schon ganz schön spacig! Und ganz ehrlich? Ich konnte es ja nicht lassen und habe das Ding gleich mal betatscht und Ihr glaubt es nicht: es fühlt sich wirklich fast so an, wie Slime aus meiner Kindheit! Vielleicht etwas fester und griffiger – aber saugut! Okay, ich werfe es jetzt nicht an die Wand – aber ich war kurz in Versuchung. 😉

Im schwarzen Fuß der Verpackung war noch ein Tütchen Gleitgel und eine Kurzbeschreibung versteckt:

Und jetzt ein paar Aufnahmen für Euch NUR von dem Tenga-Kristallblatt-Slime-Entspannungsmittel für den Mann:

Und JETZT erschließt sich auch, wie es (vermutlich) funktioniert. Man steckt einfach das Ding in das Glibberloch und hat Spaß. Punkt. Glaube ich.

Ganz ehrlich: ich l i e be das Gefühl an meinen Fingern, wenn ich das Toy anfasse. Diese schwarzen Spiraldinger in der durchsichtigen Glibbermasse sind aus irgendeinem festeren Kunststoff und man(n) spürt die Strukturen, wenn man den Finger ins Löchlein schiebt. Das ist definitiv irgendwie strange und abgefahren!

Die Funktionen, das Material und die Maße

Naja, zur Funktion kann ich noch nicht so viel sagen. Ich teste das aber sofort – versprochen. Jetzt erst einmal die Maße:

  • Gesamtlänge: 9 cm
  • Höhe & Tiefe: 6×6 cm
  • Durchmesser des Lochs ungedehnt: ca. 1,8 cm
  • Gewicht: 234 Gramm (ohne Verpackung)

Die einführbare Länge kann ich gar nicht so genau bestimmen, weil der Tenga eben elastisch und glibberig ist. D.h. wenn ich meinen Finger rein stecke, dehnt sich der Spaß aus.

Das Material ist ein Elastomer (das Glibberzeug) und ABS (die schwarzen Kristallbättchen innen drin).

Der Selbsttest

Ohne Worte – kein Schw***, kein Selbsttest (was ich wirklich und aufrecht bedaure, denn ich würde ihn sofort reinschieben!).

Die Anwendung

Mein Zuckerstück stand schon – mindestens ebenso gespannt, wie ich – bereit (im wahrsten Sinne des Wortes) und bei der ersten Anwendung war es echt, hm, ungewohnt? Es ist in der Tat so, wie vermutet, denn man nimmt einfach das Tenga-Slime-Kristallblattding und schiebt ihn rein. Klar, vorher machen noch ein paar Tröpfchen Gleitgel Sinn, aber das brauchte ich nicht zu erwähnen, oder?

Da der Tenga durch und durch aus dem Elastomer besteht, ist es erst einmal etwas komisch und ungewöhnlich im Handling. Der Masturbator ist ja nicht so lang und breit – aber eben elastisch, d.h. er „wächst“ quasi mit dem, was man(n) reinsteckt. Dadurch ist es natürlich auch ganz schön eng und es wird ein stark stimulierender Druck ringsherum und auch vorne auf die Eichelspitze erzeugt.

Ich muss zugeben: beim ersten Versuch ist mir der Tenga auch 2x aus den Händen geflutscht, denn wenn man (wie ich) zwischendurch mal ein Päuschen machen oder einfach etwas mit der Erregung spielen möchte, muss man (oder Frau) eben schon aufpassen, dass der Druck den Tenga nicht in die nächste Ecke schießt.

Aber mein Zuckerstück ist völlig abgegangen, denn das Gefühl ist mit keinem der ihm bereits bekannten Masturbatoren vergleichbar. Es ist weich und elastisch – trotzdem fest und eng. Und dadurch, dass der gesamte Tenga aus dem Elastomer besteht, ist der Druck und die Reibung völlig dem Anwender (oder der Anwenderin) überlassen.

Die schwarzen Spiralblätter spürt man übrigens nur bei stärkerem Druck – bei noch sanfter Stimulation sind sie kaum spürbar. Das wiederrum macht aber absolut Sinn, denn so bringt es quasi den Extra-Kick, wenn es dann etwas härter zur Sache geht und der Start ist nicht gleich überreizend.

Was es alles gibt – unfassbar!

Mein Fazit

Der Tenga Kristallblattmasturbator ist abseits dessen, was ich – oder mein Zuckerstück – bis jetzt kannte und er hat es mit drei Worten beschrieben: „Spiel, Spannung & Spaß“!

Es ist eine völlig andere Art Masturbator und deshalb – sowohl optisch, als auch haptisch – ein echt abgefahrenes, ungewohntes und neuartiges Toy und damit genau das, was ich immer wieder suche.

Mit grade mal 49,95 € ist das Preisleistungsverhältnis mega (!), denn es ist zwar „nur“ ein kleines Glibber-Slime-Teil, aber es bewirkt eben auch völlig neuartige Erlebnisse und Gefühle.

Die Reinigung ist ebenfalls denkbar einfach, denn man steckt das Ding nachher einfach ins Wasser und spült es gründlich aus. Mit Desinfektionsmittel auf Alkoholbasis wäre ich (ohne genaues Wissen darüber) vorsichtig, aber ich habe es auch schon mit Desinfektionsmittel ohne Alkohol desinfiziert, was prima geklappt hat.

Von mir bekommt der Tenga Kristallblattmasturbator die absolut volle Punktzahl für ein innovatives und ungewöhnliches Produkt, das ich rundherum mag. Und mein Zuckerstück schließt sich dieser Bewertung grinsend an.


Den Tenga – Kristallblattmasturbator findet Ihr HIER (bitte klicken).

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