11
Mrz
2024

Mir reicht´s – ich geh schaukeln.

Viele von Euch haben ja in den letzten Wochen mitbekommen, dass ich aktuell „suche“. Ich suche einen Sklaven – nicht mehr und vor Allem: kein bisschen weniger.

Meine Suchanzeige lautete:

„PLZ 7 – Männlich, devot, sexy und willig?

Die Überschrift beinhaltet bereits 4 meiner Suchkriterien ;).

Darüber hinaus wünsche ich mir/erwarte ich:
• max. Entfernung 100 Km (+/-)
• Mindestalter 35 Jahre (keine vorlauten Jüngelchen)
• max. Alter 55 Jahre (keine BDSM-Opis)
• Mobilität in Form eines Pkw´s
• ein gewisses Maß optische Attraktivität
• ein gewisses Maß Hirn & Humor
• ein gewisses Maß BDSM-Erfahrung (kein Neueinsteiger)
• zeitl. Verfügbarkeit an mind. 1-2 WE´s pro Monat

Ich wünsche nicht:
• keine Opfer ohne Persönlichkeit/Selbstständigkeit in Denken & Handeln
• keine TV/TS/Sissy
• keine Brat´s in dauerprovokanter Schleife

Keine der genannten Bedingungen ist verhandelbar. Alles Weitere im persönlichen Kontakt. Ich freue mich auf Deine aussagekräftige Bewerbung inkl. 2-3 Bildern (Gesicht & Körper).

Nachtrag: Selbstredend verfolge ich keinerlei finanzielle Interessen.“

Ihr findet die Suchanzeige ziemlich konkret? Ich auch! Nach den ersten knapp 200 E-Mails habe ich die Anzeige erweitert um:

„Ich suche keinen Sklaven für ein einmaliges oder gelegentliches Treffen zum Spielen.

Ich suche einen devoten, neugierigen, dienenden und lustvollen Sklaven mit innerer und äußerer Attraktivität, der zu mir persönlich als Mensch, zu meinen Kinks und Lüsten als dominante Frau und natürlich auch zu meiner BDSM-Manufaktur passt.

Da es zwischen meinem Privatleben und meiner Lehrtätigkeit in der BDSM-Manufaktur keine Trennung gibt, wird der Kontakt nie ausschließlich auf meine Kurse begrenzt sein, denn ich erwarte auch im Alltag und zu jeder Zeit eine devot dienende Grundhaltung und Gehorsam. Allerdings suche ich keine Liebesbeziehung, keine reine Spielbeziehung und auch keine monogame Beziehung.

Rein sexuelle Kontakte zu anderen Menschen erlaube ich und sind mir willkommen (denn ich erfülle keine rein sexuellen Bedürfnisse) – gleichwohl möchte ich darüber informiert werden.

Als Sklave solltest Du mir als Herrin stets lustvoll ergeben sein, als Übungsobjekt in (terminlich vorher abgesprochenen) Kursen zur Verfügung stehen und mich sowie meine Gäste während des Kurses auf das Schönste bedienen.“

Und dann habe ich die in der ersten Anzeige genannten Bedingungen copy-gepastet…

JETZT schreibe ich mir meine Verwunderung – also namend as Erstaunen – also named as Unmut vom Seelchen und frage mich, wann dieser ganze Mist angefangen hat?

Wenn es nicht so überaus befremdlich wäre und nicht so viel Zeit kosten würde, würde ich nämlich darüber nachdenken, ob ich schenkelklopfend Lachen oder meinen Kopf eine Weile vor eine Betonwand hämmern sollte, um zumindest ansatzweise bei einem ähnlichen Niveau anzukommen.

Kommen wir nun zu den – wirklich bemerkenswerten – Ergebnissen von ca. 200 Nachrichten.

a) Der (erste) schriftliche Dialog: formell, strukturell & inhaltlich. Oder: Wann war Deine Lobotomie?

Die meisten Bewerbungen scheitern -bezeichnenderweise- bereits beim allerersten Anschreiben oder zumindest bei einer der ersten Nachrichten in der Kommunikation. Nur zwei (!) ganz gewagte Fragen:

Wie spreche ich ein (dominantes) Gegenüber in einer Nachricht an?

Ja, richtig. Die meisten der Bewerber erledigen diese persönliche Anrede ganz einfach: nämlich gar nicht. Da kommen tatsächlich über 100 Nachrichten, die mit „Tolle Anzeige“, „Ich bin geil auf dich“, „Vielleicht hast du Lust…“, „Hey sexy Lady“ oder ähnlich beginnen.

Ganz ehrlich? Wie viel Interesse kann und soll ich an einem devoten Menschen und Sklaven bekommen, der nicht einmal in der Lage ist, ein simples „Hallo/ Guten Morgen / Guten Abend/ Sehr geehrte Madame Lisa“ zu formulieren? Eine persönliche Anrede – schlicht, simpel und persönlich. Ich bin auch keine „verehrte Dame“, keine „geschätzte Herrin“, oder „sehr geehrte Lady“. Ich bin Madame Lisa. Mach Dir wenigstens diese geringe Mühe und setz gefälligst in Deinen 400xfach gepasteten Nachrichtentext meinen Namen ein.

Nochmal: Wie spreche ich ein (dominantes) Gegenüber in einer Nachricht an?

Ja, richtig. Am besten einfach mal auf Augenhöhe, d.h. mit „Du“?

Ich erwarte und wünsche keine kommunikativen Vorab-Demutsbezeugung, kein unterwürfiges Geschleime und keine überspannten (BDSM-)Romane, die schwülstig-artifiziell irgendwelche „dunkle Welten“ darstellen oder theatralisch-geschmacklos „in mein Reich“ eingeführt werden möchten.  Ich erwarte lediglich ein höfliches „Sie“ und eine persönliche Anrede mit meinem Namen. Wie schwer ist das? Und was zum Henker ist so schwer oder exorbitant überraschend an diesem doch recht genügsamen Anspruch?

Den ganzen anderen Kram wie eine frappierend desolate Grammatik, vollständig fehlende Interpunktion, vergessene Fotos und/oder ein kompromisslos abwesender inhaltlicher Bezug zu meiner Anzeige habe ich jetzt noch gar nicht erwähnt. Nein, ich begebe mich nicht auf gezielte Fehlersuche oder eskaliere beim ersten vergessenen Komma, aber wenn ich nach 2 Sätzen das klare Gefühl habe, einem komplett retardierten Schwachkopf zu schreiben oder gar Jemanden vor mir zu haben, der erst kürzlich an einer Lobotomie verstorben sein muss, macht Kommunikation einfach keinen Sinn. Und Lust auch nicht.

Stichwort: schlichte Umgangsformen sind sexy.

b) „Ich bin eigentlich ein dominanter Mann“

Nein! Ich suche keinen dominanten Mann, der davon träumt, mal von einer dominanten Lady bespielt und genommen zu werden. Ich suche auch keinen „eigentlich dominanten Mann“, der nun endlich seine devote Seite erforschen möchte. Ich suche nicht einmal einen Mann, der sich selbst als dominant bezeichnet, weil er seine Devotion und Submissivität als „Schwäche“ bewertet.

Ich suche einen Mann und Sklaven mit devotem Selbstverständnis. Einen Mann mit Persönlichkeit, kraftvoller Ausstrahlung und einem stabilen Selbstwertgefühl in seiner Devotion. Einen devoten Mann, mit dem ich Lachen und mich unterhalten kann. Einen devoten Mann, mit dem ich jedes gesellschaftliches Parkett betreten kann – von der spe*maversifften Orgie in irgendeinem Drecksloch bis zum exklusiv-eleganten Maskenball. Und der sich zu jedem Zeitpunkt – voller Lust, Genuss und Stolz – bewusst ist, wo sein Platz ist.

Stichwort: exakte Artikelbezeichnung lesen.

c) BDSM-Erfahrung. Oder: 1. Klasse Grundschule?

Nein, ich habe nichts gegen Anfänger/innen und Neueinsteiger/innen im BDSM. Im Gegenteil! Ich unterrichte in meinen Kursen jede Woche Menschen, die ihre Neigung und Lust ganz neu oder immer wieder neu entdecken. Das ist spannend, aufregend und wenn die Äugelchen funkeln, ist es auch schon um mich geschehen!

ABER:
Ich lebe seit 30 Jahren BDSM. Und ich suche einen Sklaven, der mir dienen und sich zur Verfügung stellen möchte. Das muss nun ganz sicher kein eingerittener Bock sein, der an jeder Lust geleckt und seinen Sch**nz in jedes Loch gesteckt hat. Aber bei NULL fange ich bitte auch nicht mehr an. Ich habe kein Bedürfnis, meinem Sklaven stundenlang seine unklare Lust zu erklären, ihn dozierend zu unterrichten, Hintergründe zu beleuchten oder psychologische Zusammenhänge zu verdeutlichen.

Natürlich führe ich Dich zu jeder Zeit und es wird mir gleichermaßen Freude und Lust sein, Dich nach meinem Willen sanft zu formen. Aber ein Grundmaß reale Erfahrung ist Bedingung. Erst kürzlich entdeckte ein „Ich-möchte-geformt-und-benutzt-werden-Mann“ nach wochenlanger schriftlicher Kommunikation und zwei realen Treffen, dass er eigentlich ja gar nicht devot ist. Im Kopf hat es sich nämlich viel geiler angefühlt. Und eigentlich möchte er doch lieber nur ausgiebig v*geln – in Dauerschleife.

Stichwort: Verschwende nicht meine Zeit und bring ein Mindestmaß an realer Erfahrung mit. Damit meine ich „nicht online“, ja?

d) Räumliche Entfernung. Oder: Dein Auto ist mir wurscht.

Wenn ich schreibe: max. 100 Kilometer Entfernung, dann meine ich das. Von mir aus auch 120 Kilometer – aber dann musst Du auch um 20 Kilometer toller und spannender für mich sein. Es geht mir auch nicht darum, was Du für ein tolles Auto hast und wie schnell Du damit fahren kannst, um die 763 Kilometer Entfernung zurück zu legen. Es geht mir um Zeit. Und Verfügbarkeit. Was bringt mir bitte ein Sklave, den ich immer 2 Wochen vorher anschreiben/anrufen muss, damit er seine Reise zu mir planen kann, wenn ich jetzt Lust auf ihn habe? Es geht also nicht um Deine Bereitschaft, zu fahren – es geht um meine Entfernungstoleranz.

Und nein: ich habe nicht vor, Dich regelmäßig spontan zu mir zu zitieren. Vermutlich kommt das sogar nur extrem selten vor. Aber seien wir doch mal ehrlich: wenn Treffen ständig mit Aufwand, Fahrerei, Zeit und Kosten verbunden sind, beginnen sie bereits nach kurzer Zeit zu nerven. Deshalb kürze ich um diese Komplikation und da hilft es auch nicht die Bohne, wenn Du mir Bilder von Deiner neuen S-Klasse sendest (kein Witz….).

Stichwort: Entfernung sucks.

e) Die zeitliche Verfügbarkeit an den WE´s. Oder: Deine „Tagesfreizeit“ ist mir wurscht.

In meiner Anzeige habe ich klar den Punkt „zeitliche Verfügbarkeit an mind. 1-2 Wochenenden pro Monat“ benannt. Um ehrlich zu sein, meine ich damit auch eher zwei, als eins.

Was bitte macht es da für einen Sinn, mir tagelang Nachrichten und Mails zu schreiben, wenn Dir dann vor dem ersten Treffen plötzlich auffällt, dass Du die nächsten 6 Wochenenden beruflich komplett eingespannt bist? Und auch regelmäßig an den Wochenenden verplant bist? Dein Wunsch und Deine Sehnsucht in Ehren – aber bleib bei der Realität! Wenn Du durch Kinder, Beruf, Hobbys, familiäre Bedingungen oder „was-auch-immer“ nicht 2 Wochenenden liefern kannst, dann kannst Du nicht liefern. Punkt. Und spätestens nach den ersten 2-3 Dates wird dieser Umstand auch ganz schnell offenbar. Und nein, ich möchte auch nicht ausweichen, weil DU „Tagesfreizeit“ hast, denn es geht ja letztendlich darum, wann ICH Zeit/Lust/Bedarf habe.

Stichwort: MEINE Anzeige – MEINE Bedürfnisse.

f) Das Alter. Oder: keine vorlauten Jüngelchen und keine BDSM-Opi´s.

Diese Formulierung hat schon wieder zahlreiche – in ihrer Ehre gekränkte – Sklaven auf den Plan gerufen. Die einen waren beleidigt, weil sie mit ihren 22 Jahren Lebenserfahrung und 3 Monaten Tabulosen-Online-BDSM-Erfahrung doch nun wirklich keine vorlauten Jüngelchen sind. Und die anderen waren beleidigt, weil ich sie mit ihren Ü60 als BDSM-Opi´s bezeichnet habe. Wie demütigend und reduktiv! Und wie komme ich nur auf den Gedanken, einen potentiellen Sklaven derart erniedrigend zu behandeln? Merkst Du selbst, oder…?

Und wieder: nein! Ich habe nichts gegen junge Männer. Und ich habe auch nichts gegen ältere Männer. Aber ich möchte meinen Sklaven als für mich begehrenswerten Mann wahrnehmen können – ich möchte erotische und sinnliche Lust auf ihn haben. Und sorry: ich stehe einfach nicht darauf, bei meinem Sklaven das Gefühl zu haben, ich würde einen jungen quietschenden Welpen misshandeln. Ich stehe auch nicht auf knabenhafte Körper – ich bevorzuge Männer. Und ich stehe ebenso wenig darauf, mir Gedanken darüber zu machen, ob Deine Knie evtl. operiert werden müssen, weil Du jetzt 2x vor mir knien musstest, ob Dein Herz aussetzt, weil ich definitiv aufregende Dinge mit Dir tun werde oder Dich die Einkäufe tragen lasse. Und ich stehe auch nicht auf welke Salatblättchen. Das ist gemein? Von mir aus. Ich finde es ehrlich. Und Du darfst mich gerne auch als zu alt, zu jung, zu dumm, zu hässlich, zu hübsch, zu dick, zu dünn oder zu irgendwas empfinden. Das nennt sich „persönliches Beuteschema“.

Fazit: Kein Missbrauch von Welpen oder welken Salatblättchen.

g) Die Liebe & Exklusivität. Oder: Keine romantisch verklärten Träumer, potentielle Ehemänner oder Schnell-F*ck-Stecher.

Ich schrieb in meiner Anzeige: „ich suche keine Liebesbeziehung, keine reine Spielbeziehung, keine einmaligen oder gelegentlichen Treffen und auch keine monogame Beziehung.“ Und das meine ich auch wieder genau SO. Ich werde mich nicht in Dich verlieben, Dich dann heiraten und freudvoll bis ans Ende meiner Tage in einer monogamen FLR-Beziehung durch das Leben führen. Weil es nicht in meiner Struktur liegt. Weil ich mich nie beschränken werde. Weil ich die Rahmenbedingungen festlege.

Und ich habe nicht das geringste Bedürfnis nach einmaligen oder gelegentlichen Treffen „zum Spielen“. Dann stecke ich meine primären und sekundären Geschlechtsmerkmale lieber in einen Mixer. Und ganz unter uns: mit Spielmöglichkeiten könnte ich monatsfüllend meine Zeit vergeuden, wenn ich das wollte.

Als meinen Sklaven werde ich Dich erotisch anziehend finden, ich werde Dich mögen, stolz auf Dich sein, Dich voller Lust und Freude präsentieren, ich werde Deine Devotion und Erregung mit jedem Atemzug genießen, Dich an Deinen Aufgaben wachsen sehen, Dich vergnüglich benutzen, verleihen und ich werde gerne mit Dir zusammen sein. Du wirst dann zu mir gehören – und ich zu Dir. No more and no less.

Fazit: Keine zartrosa Beziehungs-Brille – und kein ONS.

h) Mimimi, Catfishing & Ghosting

Last but not least etwas zu Mimimi, Catfishing & Ghosting.

Kennt Ihr diese verweichlichten und völlig reduzierten Männchen, die sich tagelang vor den PC setzen und auf jede Eurer Nachrichten orgastisch ihr erbärmliches Sch**nzchen reiben? In ihrer (Selbst-) Darstellung wirken sie auf den ersten Blick oft gar nicht so schlecht, was aber eher damit zu tun hat, dass sie sowieso vor einem ersten Treffen absagen. Dann ist es natürlich auch leicht, da die Realität ja gar nicht „erfüllt“ werden muss.

Plötzlich kommt dann in der Nacht vor dem ersten Treffen diese unsagbare „Flug-Grippe“. Flug-Grippe, weil sie quasi aus dem Nichts und ohne jegliche Warnzeichen angeflogen kommt und gleich den ganzen Mann zu Boden ringt, so dass er unmöglich kommen kann.

Oder dieses unerwartete Gespräch auf der Arbeitsstelle ein paar Tage vor einem ersten Treffen, das jetzt urplötzlich dazu führt, dass man auch an den Wochenenden arbeiten muss und dann ja gar nicht mehr als Sklave in Frage kommt?

Oder diese unerträgliche Aufregung, die bei dem Gedanken an eine mögliche Realität der eigenen Lüste spontan zum Einnässen führt? Vor lauter Angst, sich Morgen, wie verabredet, mit einer dominanten Frau zu treffen, läuft dann das ganze Pipi ins Höschen des Sklaven? Und dann löscht man schnell alle Accounts und zieht sich das Deckchen über das Köpfchen – zumindest so lange, bis es in der Leistengegend wieder so komisch zieht?

Oder die Sorte Dreibein, die leider ganz vergessen hatte, dass sie sich ja eigentlich in einer festen Beziehung befinden? Gut, ok, die Beziehung ist eher mies und es läuft auch in der Sexualität nicht wirklich gut. Und jetzt war da dieser Traum und diese Idee von Erfüllung der ureigenen Bedürfnisse und Lüste. Aber dummerweise ist die Ische ja auch noch da – zu Hause, am Küchentisch. Die, die sie ganz vergessen hatten, zu erwähnen. Die, die ihnen dann aber ganz schwer auf die Moral drückt – leider erst einen Tag vor dem Treffen mit dieser so tollen dominanten Lady? Aber vielleicht versuche ich es doch lieber nochmal mit meiner Ische vom Küchentisch. Weil dann das Leben zwar in blöden – aber immerhin vertrauten Bahnen bleibt.

Fazit: Ganz ehrlich: Mir reicht´s. Ich geh schaukeln.

Nachtrag:

Irgendwie kommt immer noch ein Ding obendrauf. Vor 2 Tagen schrieb ich einen „devoten Sklaven“ an, der sich auch „Devoter“ nennt und der ausdrücklich auf der Suche nach Herrschaft ist. Und ich war total nett, zugewandt und völlig undommig – wirklich! Ich schrieb:

„Guten Morgen,
ich habe Deine Anzeige gelesen und bin interessiert. Magst Du Dich schriftlich ein bisschen näher vorstellen? Ich bin aktuell auf der Suche nach einem festen Sklaven und hege keinerlei finanzielle Interessen. Meine Bedingungen sind:
xxx (s. oben)“


Seine Antwort war:

„Nein danke, ich suche was auf menschlicher normaler Ebene. Bewerbungen gehen an „Arbeitgeber“ raus die mir dafür eine finanzielle Entlohnung geben.“

Slapstick!

Da war ich wohl versehentlich menschlich unnormal und als Top hat man nun mal weniger Ansprüche zu haben, als ein potentieller Arbeitgeber – es sei denn, man zahlt dafür?